Zielgruppe · Mittelstand · Hamburg
KI im Mittelstand, ohne Projektbürokratie
Für Unternehmen mit etwa 15 bis 250 Mitarbeitenden, die Strukturen haben, aber keine Digitalisierungsabteilung.
Ein typischer Anlass: Die Geschäftsführung merkt, dass im Haus längst mit KI gearbeitet wird — in der Verwaltung, im Vertrieb, im Marketing — nur weiß niemand, wer welches Werkzeug nutzt und welche Daten dort hineingehen. Dazu kommen Vorschriften, von denen man gehört hat, ohne einordnen zu können, was sie für den eigenen Betrieb bedeuten. Genau an diesem Punkt fangen wir an.
Wo es im Mittelstand sofort wirkt.
Der gemeinsame Nenner dieser Bereiche: viel Schriftverkehr, viel Dokumentation, viel wiederkehrende Kommunikation. Dort ist der Zeitgewinn am schnellsten sichtbar.
Angebote und Anfragen
Die Aufgaben, die täglich anfallen und trotzdem jedes Mal Zeit kosten.
- Angebotstexte aus Positionen und Stichpunkten
- Antwortentwürfe auf eingehende Anfragen
- Ausschreibungen auswerten: Anforderungen und Fristen herausziehen
- Gesprächsnotizen zu Protokollen mit Aufgabenliste
Dokumente und Berichte
Viel Lesen, viel Schreiben — und vieles davon wiederholt sich.
- Verträge und Bedingungen zusammenfassen und vergleichen
- Protokolle aus Mitschrift oder Diktat
- Erläuternde Texte zu Zahlenmaterial
- Entwürfe für wiederkehrende Schreiben
Reklamationen und Standardfragen
Der richtige Ton unter Zeitdruck — sachlich und deeskalierend.
- Reklamationsantworten im passenden Ton entwerfen
- Antwortbausteine für wiederkehrende Fragen
- Eingehende Nachrichten nach Zuständigkeit einordnen
Texte und Stellenanzeigen
Besonders wirksam im technischen Mittelstand, wo Fachwissen in Kundensprache übersetzt werden muss.
- Fachtexte für Laien verständlich formulieren
- Entwürfe für Website, Rundschreiben und Kundenzeitung
- Stellenanzeigen in mehreren Ansprachen
- Einarbeitungsunterlagen aus vorhandenem Wissen
Der typische Weg.
Niemand entscheidet im ersten Gespräch über ein Einführungsprojekt. Deshalb ist unser Angebot als Weg gebaut, nicht als Paket.
S1 · zwei Stunden
Die Führungsebene auf einen Stand bringen
Zwei Stunden mit Geschäftsführung und Führungskräften: Was KI heute leistet und was nicht, konkrete Anwendungsfälle aus Ihrem Alltag, eine Live-Demonstration und der rechtliche Rahmen im Überblick. Danach ist die Diskussion im Haus eine andere — und es wird sichtbar, wo es hakt.
N1 oder S2
In die Breite: Regeln und Belegschaft
Aus „die Führungsebene weiß Bescheid" wird „das Unternehmen ist geschult und kann es belegen". Entweder über die Grundlagenschulung der Mitarbeitenden in Gruppen — oder über den Kompetenznachweis, der Bestandsaufnahme, betriebliche KI-Richtlinie, Schulung und Dokumentation zusammenfasst.
S3 · halber Tag
In die Tiefe: einzelne Fachbereiche
Wenn eine Abteilung konkret werden will, arbeiten wir vier Stunden mit ihren echten Aufgaben — nicht mit Beispielen. Am Ende steht eine Sammlung erprobter Anwendungen und eine festgehaltene Arbeitsweise für die häufigsten Fälle. Wiederholbar je Abteilung.
E1 · 90 Tage
Einführen statt nur wissen
Drei Monate begleitete Einführung: Anwendungsfälle auswählen, Werkzeuge empfehlen, Mitarbeitende schulen, interne Ansprechpartner benennen, nachsteuern. Am Ende steht ein Abschlussbericht mit dem tatsächlich erreichten Zeitgewinn.
B1 · monatlich
Ansprechpartner behalten
Neue Mitarbeitende, neue Werkzeuge, neue Fragen: eine monatliche Sprechstunde, Einweisung neuer Kollegen in Ihre Regeln, Fortschreibung der Unterlagen und Information über relevante Neuerungen.
Wichtig
Sie müssen diesen Weg nicht vollständig gehen. Für manche Unternehmen genügt Schritt 2 — und wenn das für Sie gilt, sagen wir Ihnen das auch.
Sachlich statt dramatisch.
Artikel 4 des EU AI Act verpflichtet Sie seit Februar 2025, für ausreichende KI-Kompetenz Ihrer Mitarbeitenden zu sorgen. Ein eigenes Bußgeld ist daran nicht geknüpft — die Pflicht ist trotzdem ernst zu nehmen, weil sie eine Organisationspflicht der Geschäftsführung ist und im Schadensfall herangezogen wird. Seit August 2026 kommen die Transparenzpflichten aus Artikel 50 hinzu: Wer nach außen KI einsetzt, muss das erkennbar machen.
Der praktische Grund, jetzt zu handeln, ist ohnehin ein anderer: Ihre Leute nutzen diese Werkzeuge längst. Die Frage ist nur, ob mit Regeln oder ohne.
Was wir nicht tun
Wir erstellen keine rechtlichen Gutachten und bescheinigen keine Konformität. Wir vermitteln den Rahmen, erarbeiten mit Ihnen betriebliche Regeln und dokumentieren die durchgeführten Maßnahmen nachvollziehbar. Ob das im Einzelfall genügt, beurteilt Ihre Rechtsberatung — und genau die kann mit unserer Dokumentation etwas anfangen.
Häufige Fragen.
Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich das?
Wir haben schon einen IT-Dienstleister. Wozu dann Sie?
Müssen wir uns gleich für ein großes Projekt entscheiden?
Bekommen wir einen Nachweis über die Schulung?
Findet das bei uns im Haus statt?
Was kostet das?
Wo steht Ihr Unternehmen gerade?
Zwanzig Minuten am Telefon reichen für eine erste Einordnung. Danach wissen Sie, was sinnvoll wäre — und in welcher Reihenfolge.